Homepage Gesamtwehr Straelen Homepage Stadt Straelen

Hauptmenü

ÜBER UNS / CHRONIK

Stadt Straelen

 

Straelen am Niederrhein - "Alles im Grünen Bereich"
Für diejenigen, die die vielschichtige Struktur der
Stadt Straelen nicht kennen, ist sie schlicht die "Blumenstadt". Jahr für Jahr werden hier, inmitten eines der größten geschlossenen Gartenbaugebiete Europas, mehr Blumen und Gemüse vermarktet als anderswo in Deutschland.

Straelen liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen direkt an der holländischen Grenze. Im näheren Umkreis befinden sich die größeren Städte Venlo, Krefeld, Mönchengladbach und Duisburg. Straelen liegt an der Autobahn A40 (Ost-/West-Verbindung) und in der Nähe der Autobahn A61(Südverbindung)

Die Feuerwehr Straelen besteht aus den beiden Löschzügen Stadt und Herongen und den beiden Löschgruppen Brüxken-Dam-Rieth und Auwel-Holt-Vorst. Diese stehen unter der Führung von Thorsten Fischer (Leiter der Feuerwehr) und Markus Leuker (stellv. Leiter der Feuerwehr). Des Weiteren existiert eine eigene Jugendfeuerwehr unter der Leitung des Stadtjugendwartes Dirk van Bebber. Hier die Chroniken und zahlreiche Informationen zu den einzelnen Wehren.

Thorsten Fischer Markus Leuker
   

Löschzug Stadt

 

„ Gott zur Ehr – Dem Nächsten zur Wehr “ nach diesem Leitspruch wurde die Freiwillige Feuerwehr Straelen im Jahre 1881 gegründet.

Seit diesem Gründungsjahr hat sie den Schutz des Lebens und des Eigentums bei Bränden, Unglücksfällen und sonstigen Ereignissen übernommen. Die Notrufmeldung wurde in der Anfangszeit mündlich überbracht an den jeweiligen Stadtbrandmeister. Dieser gab dann Alarm. Die Alarmierung der Wehrmänner erfolgte ganz früher über ein Alarmhorn, welches bei den Pöttmeistern der Brunnen- und Pumpennachbarschaften und bei den Führungskräften der Feuerwehr hing, sowie durch die Kirchturmglocke, die weithin hörbar war.

Mit zunehmender Industrialisierung und Elektrifizierung hatten diese Alarmierungsarten jedoch Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts ausgedient. Bis in die 90er Jahre hinein wurde die Straelener Bevölkerung in unregelmäßigen Abständen immer wieder durch 3-maliges Aufheulen der Feuerschutzsirene aufgeschreckt. Jeder wusste dann, dass nun für die freiwilligen Helfer wieder ein Einsatz und ein Kampf mit der Zeit begann. Der Notruf lief damals über Telefon im Rathaus auf, von wo dann jemand den Gerätewart im Feuerwehrhaus informierte, der dann Alarm gab. Die Sirenen wurden über einen Schalter ausgelöst, der dort angebracht war. Größtenteils verschwunden sind die Brunnenanlagen und Pumpen, die über das ganze Stadtgebiet verteilt waren und damals die Löschwasserversorgung sicherstellten.

Durch ein flächendeckendes Hydrantennetz ist heute gewährleistet, dass im gesamten Stadt- und Industriegebiet jederzeit genügend Löschwasser zur Verfügung steht. Hatte man in den Anfangsjahren über 150 !!! aktive Wehrleute, (fast jeder Einwohner der Innenstadt war damals in der Feuerwehr), so zählt die Mannschaft des Löschzuges Stadt heute „nur noch“ 51 aktive Mitglieder. Der Löschzug Stadt veranstaltet jedes Jahr im Januar ein großes Winterfest in der Stadthalle Straelen. Dieses ist mittlerweile weit über die Stadtgrenzen Straelens hinaus bekannt. Jung und Alt sind an diesem Abend eingeladen, ausgiebig zu feiern und zu tanzen.

Löschzug Herongen

 

Nach einem Auszug aus dem Protokollbuch des Heronger Gemeinderates wurde die "Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr" am Freitag, den 04. Oktober 1907 beschlossen. Die Gründungsurkunde vom 26.April 1908 wurde unter Vorsitz des damaligen Bürgermeisters Herrn Schoelkens in der Gaststätte Backes unterzeichnet. Die Feuerwehr bestand bei ihrer Gründung aus 31 Feuerwehrkameraden. Unabhängig davon bestand aber in Herongen schon viel früher eine Art Brandschutz bzw. "Brandhylfe". So heißt es in einem Protokoll der damaligen Gemeinde Herongen vom 03. Januar 1848, dass eine "Spritze" zu fertigen sei. Im Jahre 1902 - 1903 wurde das 1. Spritzenhaus in Niederdorf errichtet. Eine Handdruckspritze der Firma Jos. Beduwe, Aachen wurde Anfang 1900 angeschafft.

Mithilfe dieser, durch Muskelkraft betrieben Spritze, konnte das Löschwasser direkt zur Brandstelle gepumpt werden. Diese befindet sich noch heute voll funktionstüchtig im Besitz der Feuerwehr Herongen. Im Jahr 1924 wurde mit dem Bau eines neuen Gerätehauses auf dem Grundstück hinter dem Gebäude des Schreibwarengeschäftes Niedergesäß begonnen. 1933 wurde auf Beschluss des Gemeinderates die erste Motorspritze angeschafft. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Wehr über eine handbetriebene Spritze, die von Pferden gezogen wurde. Die ältere Kolbenpumpe der Firma Betuve, die ebenfalls von Hand betrieben wurde kam auch noch zum Einsatz. Während der Kriegsjahre 1939 – 1946 bestand die Feuerwehr, bedingt durch den personellen Einzug zur Wehrmacht nur eine kleine Einheit vor Ort. Die Aktivitäten waren um so wichtiger, da der Krieg auch in Herongen nicht Einhalt gebieten wollte. So wurden in den Kriegsjahren auch weiterhin Heronger Bürger in die Feuerwehr aufgenommen und ausgebildet.

Ab dem 01. Oktober 1961 erhielt Herongen eine eigene Wasserversorgung. Hierdurch war auch gewährleistet, dass in fast jedem Bereich von Herongen genügend Löschwasser zur Verfügung stand. In der Vorzeit wurde mangels Wasser auch schon mal mit Jauche gelöscht.

Durch zunehmende Technisierung und Weiterentwicklung des Brandschutzes wurde im Jahre 1968 mit den Bauarbeiten eines neues Feuerwehrgerätehaus mit Schulungsraum begonnen und 1970 den Wehrmännern übergeben.

Gegründet im Jahr 1908 ! Das bedeutet, es wurde im Jahr 2008 das Jubiläum 100 Jahre Feuerwehr Herongen gefeiert.

Löschgruppe Brüxken-Dam-Rieth

 

Ein Scheunenbrand im Jahre 1936 auf dem Heeserhof in Brüxken war der Anlass, dass sich im Jahre 1937 aus den Bauernschaften Brüxken, Dam und Rieth unter der Leitung von Johann Venten 18 Männer zusammentaten und eine Feuerwehr gründeten. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Brandschutz von der Feuerwehr Straelen sichergestellt, was bei den damaligen Alarm- und Transportwegen nicht einfach war. Als erstes Spritzenhaus diente das alte Backhaus von Venten. Im Januar wurde in Eigenleistung ein Gerätehaus gebaut, das noch bis Anfang 2000 neben dem heutigen Gerätehaus stand. Im Jahre 1967 wurde das jetzige Gerätehaus durch die Stadt Straelen errichtet und seiner Bestimmung übergeben. Bis zum Jahr 1951 wurde die Ausrüstung mit einem Pferdewagen befördert. Von 1951 bis 1958 verfügte man über einen alten Jeep. Im Jahr 1958 wurde das erste Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) auf VW-Transporter in Betrieb genommen. Von Februar 1980 bis März 2000 versah ein Ford Transit als TSF seinen Dienst.

Derzeit verfügen die 26 aktiven Feuerwehrkameraden über eine gute Ausrüstung. Im Frühjahr 1999 wurde in Eigenleistung - jedoch mit Hilfe von Sponsoren - ein VW-Bus als Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) angeschafft und in Dienst gestellt. Im März 2000 konnte ein neues Kleintanklöschfahrzeug (KTLF) in Dienst gestellt werden, das den über 20 Jahre alten Ford Transit ersetzte. Im Frühjahr 2000 wurde der alte Geräteschuppen, der an das vorhandene Gerätehaus angrenzte, abgebrochen und von den Kameraden in Eigenleistung neu errichtet. Somit steht genügend Raum für die Unterbringung der Fahrzeuge und Geräte zur Verfügung.

Jedes Jahr im März veranstaltet die Feuerwehr Brüxken ein Hallenfest in der angrenzenden Halle der Familie Venten. Es ist im ganzen Stadtgebiet und auch darüber hinaus bekannt. Im Jahr 2009 wurde das Konzept geändert und seitdem heißt die Party Blue-Light-Night.

 

Löschgruppe Auwel-Holt-Vorst

 

  

Im Jahr 1925 wurde die Wehr Auwel-Holt-Vorst gegründet. Aufgrund der Gründung der Feuerlöschpolizei wurde von 1935 bis 1945 die Löschgruppe in die Wehr Straelen eingegliedert. Danach war sie wieder Eigenständig. weiter ....

  

Jugendfeuerwehr

 
   

Die Jugendfeuerwehr gibt es in unserer Stadt noch gar nicht so lange, sie wurde erst im März 2002 gegründet. Sie besteht derzeit aus 30 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Betreut werden sie von Jugendwarten aus den Reihen der Feuerwehr Straelen.

Die Kinder und Jugendlichen kommen aus dem gesamten Stadtgebiet Straelen. Alle zwei Wochen ist ein Übungsnachmittag. Treffpunkt ist das Gerätehaus in Straelen, wo den Jugendlichen ein eigener Aufenthaltsraum zur Verfügung steht, die Einsatzkleidung der Jugendlichen aufbewahrt wird und die Übungsgeräte stehen. In regelmäßig stattfindenden Gruppenstunden werden die Mitglieder der Jugendfeuerwehr in feuerwehrtechnischen Sachen spielerisch an den aktiven Feuerwehrdienst herangeführt und Ihnen werden Feuerwehrgrundkenntnisse vermittelt. Dabei wird das alte Löschgruppenfahrzeug weiterhin eingesetzt und ausschließlich der Jugendfeuerwehr zur Verfügung stehen. Außerdem werden Wettkämpfe mit anderen Jugendfeuerwehren auf Kreisebene ausgetragen. Andere Freizeitaktivitäten, wie z.B. Zelten, Ausflüge und Besuche von Veranstaltungen gehören mit zum Programm. Der Spaß an Gruppenaktivitäten und die sinnvolle Freizeitbeschäftigung sollen im Mittelpunkt stehen.

     

     

Copyright © 2016   Freiwillige Feuerwehr Straelen